MENÜ

Das Ensemble

Ensemble "Für Garderobe keine Haftung" Improtheater, Foto: Carina Jahn
Ensemble "Für Garderobe keine Haftung"

"Wir lieben es, wenn aus dem scheinbaren Nichts etwas Großartiges & Lebendiges entsteht"

Die passende Kleidung ist unsere Basis für Ihr Vergnügen. Deshalb lieben wir es, individuelle Klamotten für Sie spontan zu entwickeln. Denn Langeweile ist für unser Ensemble ein Fremdwort. Wir sprechen lieber in plurimedialen Live-Ereignissen. Denn das macht uns Spaß und das können wir. Was das genau ist? Einfach mitmachen und mitbewegen! Denn Kleidung und Klamotten sind nicht nur was zum Anziehen.

Marc Auel
Marc Auel, Foto: Carina Jahn
Marc Auel

Impro bedeutet für mich: Geschichten entstehen zu lassen. Und so im wahrsten Sinne kreativ zu sein. Ich liebe es, unseren Zuschauern wilde Bilder in den Kopf zu zaubern - Bilder die begeistern, entsetzen, verwundern. Oder einfach nur amüsieren. Mein Spiel lebt von Gegensätzen, von Überraschungen, von Verwerfungen. Von starken Konflikten, zerbrechlichen Helden und übermächtigen Schurken. Von verrückten Weggefährten und weisen Ratgebern. Von starken Entscheidungen und offenen Angeboten.

Glücklich bin ich, wenn die Zuschauer mitlachen, mitweinen, mitfiebern. Oder sich doch einfach nur fragen..."Ihr arbeitet doch mit Versatzstücken, oder?"

Wenn ich ein Kleidungsstück wäre, dann sicher eine Brille: Ich zeige nur, was schon da ist, und bin dabei gern leicht zu durchschauen.

Tamara Bögle
Tamara Bögle, Foto: Carina Jahn
Tamara Bögle

Herausforderungen sind mein Lebensimpuls. Ich liebe es, Geschichten zu entwickeln und dabei zu erleben, wie sich diese in Eigendynamik fortsetzen. Zudem ist es großartig, Bilder in die Köpfe des Publikums zu projizieren, Emotionen zu erzeugen und sie so in andere Welten zu entführen. Letzteres gilt auch für mich selbst. Ich tauche gerne in andere Welten ein. Ob als Weinkönigin, oder Verdächtige in einem Mordfall - ich bin ein schauspielerisches Chamäleon mit einer Überdosis Lebensenergie.

Ich genieße die unterschiedlichen Charaktere unseres Ensembles, von denen jeder individuelle Fähigkeiten und Erfahrungen mitbringt. Meine Garderobe, die aus lauter Lieblingsstücken besteht.

Was mich echt berührt hat: Ein Geburtstagsständchen von über 2000 Zuschauern. Damit hatte ich nicht gerechnet! Das ist Impro. Grandios. Bereichernd. Emotional.

Wenn ich ein Kleidungsstück wäre, dann wäre ich ein Leggings. Optimale Bewegungsfreiheit und passt sich dabei jeder (Lebens)situation an!

Norbert Deeg
Norbert Deeg, Foto: Carina Jahn
Norbert Deeg

 

Ben Hartwig
Benjamin Hartwig, Foto: Carina Jahn
Benjamin Hartwig

Jeder Mensch ist zum Glück anders. Und glücklicherweise können wir doch alle miteinander spielen - das stellt Impro immer unter Beweis. Und das ist es, was mich begeistert. Zusammen ein tolles Ergebnis erzielen, auf eine Art und Weise, die nicht vorhersehbar, nicht planbar ist. Sondern vielmehr ein Spiel ist. Ein Spiel, dass das verlorene Kind in uns weckt. Endlich darf man sich mal wieder auf den Boden schmeißen und brüllen, ohne dass sich jemand daran stört. Toll! Und das Beste daran: Wenn das Spiel von uns Schauspielern sich auf das Publikum überträgt. Dann ist die gefühlte Atmosphäre voll von Glück. Mein Highlight: Jetzt!

Wenn ich ein Kleidungsstück wäre, dann wäre ich ein BH. Eben niemals unter der Gürtellinie.

Nick Leusel
Nick Leusel, Foto: Carina Jahn
Nick Leusel

Das Freilichttheater mit mehr als 2.000 Sitzplätzen nur einen Steinwurf vom Elternhaus entfernt: Menschen in aufregenden Kostümen, Opernarien zum Einschlafen und strömende Zuschauermassen waren mir schon als Kleinkind vertraut. Nahezu zwingend begint mein schauspielerisches Curriculum Vitae im zarten Alter von sieben Jahren mit einem Bühnenengagement bei den Tecklenburger Freilichtspielen. Ab dem Zeitpunkt war klar, was aus mir so werden wird - natürlich Schauspieler. Zunächst trat ich in die klassischen Fußstapfen des Schauspiels nach Drehbuch, welches jedoch zum einfache Prolog wurde, als ich mitten in der Jahrtausendwende Improtheater kennen- und vor allem lieben lernte.

Warum? Weil Impro ein Synonym für Miteinander ist. Für mitfiebern. Für Freude. Und Leid. Für Schrecken. Für Lachorgien. In dem einen Moment sind wir alle Teil eines Schöpfungsprozesses: Keiner weiß genau, was passieren wird. Impro ist dann einfach alles und alles ist möglich.

Wenn ich ein Kleidungsstück wäre, dann wäre ich ein Spielertrikot des FC Bayern München: Mitten im Rampenlicht und in der tollsten Mannschaft der Welt!

Frederik Malsy
Frederik Malsy, Foto: Carina Jahn
Frederik Malsy

Ich liebe es einfach, meine Mitspieler, das Publikum und mich selbst immer wieder neu zu überraschen, Geschichten die entscheidenden Wendungen zu geben und vom strahlenden Helden, über den bösen Schurken bis hin zu lustigen Nebenfiguren alles zu spielen, was die Szene braucht. Kurz gesagt: Ich lebe Impro. Genau das war mein Antrieb im Jahr 2000, das Ensemble "Für Garderobe keine Haftung" zu gründen. Denn es ist die  Liebe an der Überraschung, an der Inspiration des Moments, an der Kreativität der Zuschauer und Mitspieler ist, was mir am Improvisieren so gefällt. Und, dass alle Beteiligten Teil des kreativen Prozesses sind und aus den Shows ein bisschen glücklicher rausgehen als sie reingekommen sind.

Wenn ich ein Kleidungsstück wäre, dann wäre ich ein Gürtel: Ich halte die Szene in Form und verbinde Anfang mit Ende und andersherum.

frederik-malsy.com

Jens K. E. Müller
Jens K. E. Müller, Foto: Carina Jahn
Jens K. E. Müller

Impro ist der dauernd frische Wind, der einem durch den alltagsverwolkten Trubelgeist weht und zeigt, dass nicht nur auf der Bühne sondern auch im Leben unendlich viele kleine Türen offen stehen, die allesamt in verschiedene Geschichten münden.

Wenn ich ein Kleidungsstück wäre, wäre ich eine Krawattennadel. Da falle ich nicht als erster ins Auge, aber das dezente Glitzern und Funkeln macht neugierig. So eine Nadel kann ganz schön spitze Bemerkungen machen und Dinge präzise auf den Punkt treffen. Außerdem kann eine Krawattennadel das Gesamtoutfit auf eine edle Weise rund machen. Kurzum: Eine Krawattennadel ist irgendwie komplett nutzlos und gleichzeitig das verspielte Pünktchen auf dem I. 

Mein ganz spezielles Faible sind die leisen Töne, die lyrischen Szenen, die zerbrechlicheren Charaktere, aber wenns drauf ankommt, macht es mir auch eine riesige Freude mal richtig auf die Kacke zu hauen. Was mich ausmacht ist die Mischung aus kontrolliertem chronischem Über-Ich-Gutem-Gruppen-Gewissen und diabolischem Dreckskerl mit Hang zur political Incorrectness und archaischem Drang zur Bühnenanarchistie.

Ich bin froh, wenn das Publikum begeistert lacht und glücklich, wenn wir es berühren und es bewegt schweigt.

Stefanie Petereit
Stefanie Petereit, Foto: Carina Jahn
Stefanie Petereit

Mein Herz schlägt für Impro. Mit jedem Puls ein bischen mehr. Mehr Mimik. Mehr Begeisterung. Mehr Impro. Nun habe ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht, leite zusammen mit Frederik Malsy "Für Garderobe keine Haftung" und organisiere zum Beispiel auch den Improsommer. Denn was gibt es schöneres, als das eigene Publikum zu berühren, mitzureißen, zu begeistern? Auch deshalb heißt meine Zukunft eindeutig IMPRO. Deshalb spiele ich nicht nur, sondern gebe meine Impro-Lust durch Schauspielunterricht auch an alle weiter, die sich ebenfalls mit diesem Schauspiel-Format infizieren möchten. Ich liebe es, Leute durch Impro aus Ihrer Komfortzone zu locken und sie dazu zu bringen andere Seiten an sich kennenzulernen.

Wenn ich ein Kleidungsstück wäre, dann wäre ich eine Jeans. Klasse zu allem zu kombinieren.

Silke Siegel
Silke Siegel, Foto: Carina Jahn
Silke Siegel

Mir war langweilig. Im Job unterfordert, viel Zeit und da fragte ich mich: Was ist eigentlich Improvisationstheater? Ohne es zu wissen, nahm ich 2001 an einem Casting in München teil und durfte sofort bei einer lokalen Gruppe mitmachen. Und das Fieber hatte mich gleich gepackt. Seitdem ist Impro meine Droge. Ich liebe die Bühne, die Atmosphäre, die Zuschauer, den Thrill, meine Improtruppe und will jedes mal alles geben. Will singen & tanzen, reimen & schreien, weinen & lachen, scheitern & auferstehen, applaudieren & Applaus hören, umarmen & mich fallen lassen. Ich will Impro.

Es ist einfach faszinierend, wie lange wir als FGKH schon seit Jahren zusammen improvisieren, wie wir uns weiterbilden, besser werden, Neues probieren, Formate entwickeln, den Improsommer zur Institution werden ließen, wie viele Tote es bei unseren Krimis gab und wie viele Gänsekeulen wir beim Krimispektakel essen mussten. Ich habe übrigens aufgehört zu zählen, wie oft ich bereits sagte: "Nein, das war vorher nicht einstudiert". Impro ist mein Ding... das kann ich drehen und wenden wie ich will - und wenn das die Zuschauer ebenso empfinden, bin ich der glücklichste Mensch auf der Welt.

Wenn ich ein Kleidungsstück wäre, dann wäre ich ein Halstuch. Anschmiegsam, schrill oder unauffällig, immer kuschelig und am liebsten 100% biologisch.

Claudia Stump
Claudia Stump, Foto: Carina Jahn
Claudia Stump

Neugierig. Kreativ. Bestens gelaunt. Fröhlich. Natürlich. Nicht planbar. All das gehört zu mir. Und eindeutig zu Impro. Es ist einfach unmöglich zu wissen, was kommt. Aber alles ist möglich. Unter einer Million Möglichkeiten wird eine zur Realität, für einen Augenblick. Und dann ist es schon wieder vorbei und vergessen. Auf zur nächsten Szene. Es ist alles nur Schau und Spiel. Auf zur nächsten Schau, lasst uns für einen Augenblick zusammen spielen! Das ist spontan. Das ist gut. Und das ist Impro, so wie es mir gefällt!

Wenn ich ein Kleidungsstück wäre, dann wäre ich die alte Jeans. Bequem und perfekt im Sitz.

Adriano Werner
Adriano Werner, Foto: Carina Jahn
Adriano Werner

Juli 2012, Impro Sommer: Und es war um mich geschehen. Wow, Fantastisch, Mega. Ich saß triefend-nass, durchgefroren und überglücklich bei strömendem Regen auf dem Neroberg. Mein erstes Mal FGKH, mein erstes Mal Impro. Von da an war ich selbstverständlich jedes weitere Wochenende Gast des Open Air Spektakels. Mir war sofort klar: Junge, mach das auch.

Casting, Probe, Jackpot. Ich bin an Bord der Impro-Linie, die mich im Höhenflug zum Ziel katapultierte. Auf der Bühne zu improvisieren bedeutet für mich: Energien bündeln und verteilen, körperliches Experimentieren und Austoben, ganz ganz oft Lachtränen weinen. Impro zwingt uns zum Leben "im Moment", und das schüttet ungefähr eine Million Endorphine in mir aus. Und diese teile ich gerne mit unseren Zuschauern.

Wenn ich ein Kleidungsstück wäre, wäre ich wohl ein schickes Kleid: So was zu sehen, tut einfach gut.

Sebastian Wilkens
Sebastian Wilkens, Foto: Carina Jahn
Sebastian Wilkens

Von Anfang an bei FGKH dabei, gefühlte tausend Formate durchgespielt und doch bin ich dem einen besonders Verfallen: dem Krimispektakel. Mich einen Moment lang wie ein echter Detektiv oder auch wie ein Krimineller zu fühlen. Grandios! Mich begeistert es, den Zuschauern eine kuriose Atmosphäre zu schaffen. Sie mit der Spannung und Anspannung in meine Fänge zu nehmen. Oder besser gesagt: Impro!

Wenn ich ein Kleidungsstück wäre, wäre ich ein Sakko. Sitz, wackelt und hat Luft.